Zitronentarte meets Käsekuchen
Wenn das Leben dir Zitronen gibt

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Zutaten

Tarte
Für den Teig
120 g Butter
250 g Mehl
50 g Puderzucker
1 Ei
Für den Guss
2 unbehandelte Zitronen
2-3 Rosmarinnadeln
150 g Zucker
3 Eier
1 Eigelb
200 ml Orangensaft
400 g Quark
50 g Stärke
Außerdem
2 unbehandelte Zitronen für 12 Scheiben
4 EL Zitronenkonfitüre

Nährwerte

317g
Kalorien
8g
Eiweiß
12g
Fett
44g
KH

Zutaten

  • Für den Teig

  • Für den Guss

  • Außerdem

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Zitronentarte oder Schokoladenmalheur? Ich verstehe die Frage nicht … Wenn ich die Wahl zwischen Zitrone und Schokolade habe, nehme ich doch ganz klar Schokolade. Denkste. Vor ein paar Wochen, da war ich nämlich mit Freunden essen. Auf der Dessertkarte: Zitronentarte und Schokoladenmalheur. Ich direkt so: „Wir nehmen vier Mal das Schokodessert.“ Anna so: „Ich nehme die Zitronentarte.“ Hat sie das gerade wirklich gesagt? Zitronentarte schlägt Schokoladenmalheur? Ok – jeder wie er möchte.

Letzte Woche hatte jene Freundin dann Geburtstag. Ich hin und her überlegt, was ich ihr schenken könnte. Ein Gutschein – schön und gut. Aber da fehlt noch was Persönliches. Eine Zitronentarte – fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Die mag sie doch so gerne. Wusste ich bis zu jenem Restaurantbesuch zwar nicht. Aber gut. Man lernt ja nie aus. Ich also das Internet durchforstet und unzählige Backbücher gewälzt. Zitronentarte hatte ich bislang – Betonung liegt auf bislang – nicht auf dem Schirm. Der Boden war schnell gefunden. Ein klassischer Mürbeteig. Butter, Zucker und Mehl. Und ein Ei für Bindung und Farbe. Kommen wir zur Füllung. Die erste Zutat – klar – Zitronen. Und zwar Saft sowie Abrieb. Für doppelten Zitronengeschmack. Dann die große Frage: Orientiere ich mich am französischen Klassiker „tarte au citron“? Hat Anna an jenem Abend schließlich ziemlich gut geschmeckt. Oder mache ich mein eigenes Ding? – Ich mache mein eigenes Ding.

Tarte au Citron meets Zitronenkuchen meets Käsekuchen

Die Füllung – eine Variation aus Lieblingskuchen. Also irgendetwas zwischen Tarte au Citron, Zitronenkuchen und Käsekuchen. Neben Zitronen kommen nämlich auch noch Eier, Orangensaft und Quark in die Füllung. Auf Orangensaft setze ich bei meinem Zitronenkuchen. Macht ihn so richtig schön saftig. Und unterstreicht das Aroma von Zitrone. Und der Quark – klar – der kommt vom Käsekuchen. Alles miteinander verrühren und auf den Boden geben. Dieser wird – wie bei einer Tarte üblich – vorgebacken.

Was Anna gesagt hat, möchtest du wissen? Überhaupt nicht viel. Aber zwei Kuchendrücke auf ihrem Teller und ein breites Grinsen sprechen für sich, oder? Ich habe mir übrigens auch ein Stück genommen. War schließlich keine Schokolade in Sicht. Und ganz ehrlich: Ich habe sie mit keinem Bissen vermisst. Diese Zitronentarte war einfach „mhhhh“ und „ohhhhh“. Und unwiderstehlich gut. Das mache ich wieder.

Das Rezept für deine Zitronentarte

So wird’s gemacht:

1
Fertig

Für den Teig alle Zutaten miteinander verkneten, zu einer Kugel formen und in Klarsichtfolie einschlagen, 30 Minuten kaltstellen.

2
Fertig

Für den Guss eine Zitrone abwaschen, trocken tupfen und Schale abreiben. Beide Zitronen halbieren und Saft auspressen. Rosmarin waschen und sehr fein schneiden. Mit Zucker, Eiern und Eigelb verrühren. Zitronenabrieb und -saft sowie Orangensaft, Quark und Stärke unterrühren.

3
Fertig

Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Tarteform einfetten.

4
Fertig

Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und Tarteform damit auskleiden, dabei einen Rand hochziehen. Boden mehrfach mit einer Gabel einstechen und im heißen Ofen 10 Minuten vorbacken.

5
Fertig

Restliche Zitronen abwaschen, trocken tupfen und in Scheiben schneiden. Guss auf vorgebackenem Boden verteilen, Zitronenscheiben darauf legen und Tarte im heißen Ofen 45–55 Minuten goldbraun backen.

6
Fertig

Konfitüre erwärmen und Tarte damit glasieren, auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.